Ein Spin-off des Fraunhofer IMWS

matriheal ist eine Gründungsidee des »Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS«, die von der Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen des »AHEAD« Förderprogramms unterstützt wird. Ziel ist es, die Gründungsidee auszubauen, den IP- und Technologietransfer sowie die Firmengründung vorzubereiten.

matriheal strebt die Etablierung von Elastin für medizinische und kosmetische Anwendungen an und entwickelt innovative Medizinprodukte auf Basis von Elastin zur Behandlung chronischer und sekundär heilender Wunden.

matriheal ist offen gegenüber Investoren, die die großartige Chance für innovative Produkte auf dem Medizinproduktemarkt wahrnehmen wollen und damit die Weiterentwicklung unterstützen.

Innovative Wundauflagen auf Elastinbasis für eine bessere und schnellere Wundheilung

Schematische Darstellung einer elastischen Faser, bestehend aus einem Kern aus Elastin und einem Mantel aus Mikrofibrillen.

Elastizität und Spannkraft von Geweben und Organen wird in erster Linie durch das Strukturprotein Elastin gewährleistet, das Hauptbestandteil der elastischen Fasern des Bindegewebes ist.

Durch Umwelteinflüsse, intrinsische Alterungsprozesse sowie Verletzungen werden die elastischen Fasern jedoch irreversibel beschädigt, wodurch es zur Verringerung der Elastizität bis hin zum Funktionsverlust von Organen kommen kann.

Großflächige Verletzungen der Haut sowie komplexe und chronische Wunden, die vor allem bei altersbedingten Erkrankungen auftreten, sind besonders relevant.

matriheal begegnet diesen Herausforderungen mit einem innovativen Ansatz zur Entwicklung neuartiger biobasierter Wundauflagematerialien: natürliches Elastin bewirkt dabei eine beschleunigte Wundheilung, die Hemmung von Entzündungen sowie die Verbesserung von Elastizität und Erscheinungsbild des Narbengewebes.

Produktübersicht

 

matrisorb

Elastin-/Kollagen-Schwamm

Geeignet für die Versorgung tiefer und chronischer Wunden, wie sie zum Beispiel bei Dekubitus auftreten.

 

matripatch

Elastinbasiertes Nanofaservlies

Geeignet für die Versorgung großflächiger Wunden, wie sie zum Beispiel durch Verbrennungen entstehen.

 

matripure

Reines Elastin

Wasserlösliches Elastin wird in einem eigens entwickelten Verfahren hergestellt. Verwendet wird es sowohl als Zusatzstoff in Pflege-, Kosmetik- und Medizinprodukten als auch in Forschung und Entwicklung.  

 

invest

Investieren in matriheal

Unsere Innovationen besitzen ein hohes Marktpotenzial auf unterschiedlichen Märkten. Für eine erfolgreiche Unternehmensgründung und Markteinführung sind wir auf der Suche nach interessierten Investoren. 

Marktsituation

 

Wundauflagenmarkt

Der weltweite Markt für spezielle Wundauflagen besitzt ein Volumen von 4,25 Mrd. Euro, Tendenz steigend.

 

Auf einen Blick

 

 

Deutscher Wundauflagenmarkt:

50 Mio. Wundauflagen und

151 Mio. € Umsatz 

 

Medizinproduktemarkt für

proteinbasierte Materialien:

700 Mio. USD

 

proteinbasiert Hautpflegeprodukte/

Anti-Aging

>200 Mio. USD (global)

Elastin als innovatives Material

 

Elastin

Elastische Fasern sind in Geweben fast aller Tiere weit verbreitet und sorgen dort für mechanische Festigkeit bei gleichzeitig hoher Elastizität.

Auf einen Blick

 

Merkmale von Elastin

 

  • Faserprotein in elastischem Gewebe
  • Hauptbestandteil der elastischen Fasern in der extrazellulären Matrix
  • Besitzt hohe mechanische Festigkeit bei gleichzeitig hoher Elastizität
  • Besitzt hohe chemische, thermische und proteolytische Beständigkeit
  • Wird im Körper nicht neu gebildet
  • Halbwertszeit im menschlichen Körper beträgt 74 Jahre

Problemsituation: Wundheilung

Klassische Wundauflage
© Todor Rusinov - Adobe Stock
Spezielle Wundauflage

Behandlung komplexer Wunden

Die Behandlung sekundär heilender und chronischer Wunden stellt eine Herausforderung dar. Bisher werden solche Wunden, die durch schwere Verletzungen und Verbrennungen, aber auch durch chronische Erkrankungen wie Diabetes und durch anhaltende Druckbelastung bei bettlägerigen Patienten (Dekubitus) verursacht werden, mit speziellen Wundauflagen behandelt. Nachteile dieser herkömmlichen Wundauflagen:

  • sie sind nicht resorbierbar
  • sie bergen das Risiko einer erneuten Verletzung des neugebildeten Gewebes bei Verbandswechsel
  • sie besitzen eine begrenzte entzündungshemmende Wirkung
  • sie haben meist keinen Einfluss auf die Elastizität des Narbengewebes



Kontakt

matriheal ist ein Team des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

 

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Tobias Hedtke

Contact Press / Media

M. Sc. Tobias Hedtke

Technology, Product Development – Team matriheal

Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen
Walter-Hülse-Straße 1
06120 Halle (Saale)

Telefon +49 345 5589-287

Marco Götze

Contact Press / Media

Dr.-Ing. Marco Götze

Technology, Business Administration – Team matriheal

Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS
Walter-Hülse-Straße 1
06120 Halle (Saale)

Telefon +49 345 5589-268

Christian Schmelzer

Contact Press / Media

Dr. rer. nat. Christian Schmelzer

Scientific Advisor

Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen
Walter-Hülse-Straße 1
06120 Halle (Saale)

Telefon +49 345 5589-116